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Hamburg

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Datum
15.04.2020

Coronakrise: Fortbildung zuhause

Wem gerade wegen der Ausgangsbeschränkung zuhause die Decke auf den Kopf fällt, kann die Zeit auch nutzen, um sich fortzubilden. Das Schöne ist: Dank World Wide Web und moderner Technik kann man Wissensangebote aus der ganzen Welt zu sich aufs Sofa holen.

Coronakrise: Fortbildung zuhause
(GettyImages/Westend61)

Moocs

Die Abkürzung steht für „Massive Open Online Course“. Dahinter verbergen sich kostenlose Videokurse von Hochschulen auf der ganzen Welt. Der Ablauf ist mit Seminaren an Unis vergleichbar. Zu festgelegten Zeiten stehen Online-Vorträge, Diskussionsforen und Prüfungen auf dem Programm. Der Teilnehmer lernt also über einen längeren Zeitraum interaktiv in einer globalen Lerngruppe.

Die Auswahl ist riesig. Zu allen Fachrichtungen existieren inzwischen Angebote. Die sind in der Regel kostenlos – jedenfalls, wenn der Teilnehmer auf ein Zertifikat verzichtet. Große Mooc-Plattformen sind zum Beispiel Coursera, edX oder open HPI.

Online-Vorlesungen

Viele Hochschulen haben inzwischen Online-Vorlesungen ins Netz gestellt, denen man kostenlos daheim lauschen kann. Anders als bei den MOOCS gibt es hier aber keine Diskussionsforen oder Prüfungen. Eine Übersicht über Angebote aus Deutschland ist zum Beispiel bei dem E-Learning-Verzeichnis edukatico.org abrufbar.

Webinare

Webinare sind Seminare oder Trainings, die die Anbieter live im Internet stattfinden lassen. Zu einer vorgegebenen Uhrzeit schalten sich die Teilnehmer – meist per speziellem Zugangscode – ein, hören zu und tauschen sich via Chat oder Videotelefonie mit dem Trainer oder anderen Teilnehmern aus. Webinare bieten nicht nur Studieneinrichtungen an. Auch Dienstleister wie Rechtsanwälte, Agenturen oder Coaches nutzen diese Form, um ihr Wissen zum Beispiel an Kunden weiterzugeben.

Online-Kurse

Zu den unterschiedlichsten Themen findet man auch Online-Kurse, die im Netz zum Abruf bereitstehen. Die Kurse kann der Teilnehmer anders als bei Webinaren starten, wenn es zeitlich für ihn passt. Es gibt kostenpflichtige als auch kostenlose Kurse. So haben etwa vor kurzem die US-amerikanischen Eliteunis wie Harvard, Yale oder Princeton 450 ihrer Online-Kurse gebührenfrei ins Netz gestellt.

Speziell zum Thema Homeoffice-Management lassen sich zurzeit auch einige sonst gebührenpflichtige Kurse der Karriereplattform LinkedIn gratis besuchen . Es geht zum Beispiel darum, das Zeitmanagement zu optimieren, Aufschieberitis zu überwinden, Videokonferenzen effizienter zu organisieren oder sich besser zu konzentrieren.

TedTalks

Wer neuen Input von Vordenkern aus der ganzen Welt haben möchte, kann sich bei den TED-Talks umschauen. Hier sind zahlreiche Expertenvorträge zu unterschiedlichsten gesellschaftlich relevanten Themen abrufbar. Sie dauern jeweils nicht länger als 30 Minuten. TED steht für Technology, Entertainment, Design. Ihren Ursprung hatten die Talks in einer Innovationskonferenz in Kalifornien.

Über ted.com oder auf Youtube kann man nach passenden Vorträgen suchen.

Youtube

Apropos Youtube: Auch der Videochannel ist natürlich ein riesiger Wissensfundus. Profis und Amateure haben hier schließlich Tutorials zu allen möglichen Bereichen hochgeladen. Niederländisch für Anfänger, Programmieren für Einsteiger, Hochbeet richtig anlegen, Einsteigerkurs Gitarrenbegleitung, Übungen zur Passtechnik im Fußball? Alles ist zu finden. Und klar: Eltern finden hier auch zahlreiche Lernvideos, die ihnen beim Homeschooling helfen.

Angebote von Unternehmen

Unabhängig von all diesen frei zugänglichen Angeboten im Netz, bieten inzwischen auch immer mehr Unternehmen ihren Mitarbeiter im Rahmen des eigenen Seminarangebots die Möglichkeit, Onlineschulungen zu absolvieren. Die Seminare finden über virtuelle Schulungsräume per spezieller Software statt. Diese Angebote bauen viele Betriebe gerade weiter aus.

Online-Weiterbildung

Auch berufsbegleitende Weiterbildungen oder Studien bieten immer mehr Lerninstitute nicht nur als Präsenzveranstaltung, sondern auch via E-Learning an. Bei der Auswahl muss jeder selbst entscheiden: Wie lang sollen Studium oder Lehrgang dauern? Sollten die Inhalte flexibel abrufbar sein oder sind auch Veranstaltungen zu festen Zeitpunkten möglich? Welche Nachweise und Zertifikate sind erforderlich? Wie teuer darf der Kurs sein?

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